| Abschnitt | Beschreibung |
|---|---|
| Modul-Typ | Lernmodul Digitales Abenteuer |
| Thema | Identität - Zugehörigkeit - Mikro-Interventionen |
| SDG-Ausrichtung | SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen |
| Schwerpunkt | Umgang mit subtilen Schäden und Annahmen in gemeinsamen sozialen Räumen |
| Zielgruppe | Junge Menschen (ca. 13-25), Jugendarbeiter, Pädagogen |
| Format | Interaktive, szenariobasierte digitale Erfahrung |
| Verwenden Sie | Eigenständiges Modul oder moderierte Gruppensitzung |
| Zweck | Stärkt die Fähigkeit der Lernenden, alltägliche Annahmen im Zusammenhang mit der Identität zu erkennen und darauf zu reagieren, um die Normalisierung der Ausgrenzung zu verhindern und eine integrative, gewaltfreie Kommunikation zu unterstützen. |
| Kern-Ansatz | Der Schwerpunkt liegt auf Einfühlungsvermögen, frühzeitigem Eingreifen und Wiedergutmachung ohne Vorwürfe in Momenten, die sich oft “klein” anfühlen, aber nachhaltige Auswirkungen haben. |
| Kontext | Während einer Gruppenaktivität wird eine beiläufige Bemerkung gemacht, die andeutet, dass Samira aufgrund ihrer Herkunft etwas wissen oder darstellen sollte. Die Bemerkung ist nicht als Beleidigung gemeint, kommt aber unangenehm an. |
| Zentrale Herausforderung | Entscheiden, wie man reagieren soll, wenn der Schaden subtil und unbeabsichtigt ist und ein Schweigen folgt. |
| Auswahlmöglichkeiten für Lernende | Sprechen Sie es an - Melden Sie sich unter vier Augen - Lenken Sie den Moment sanft um - Lassen Sie ihn vorübergehen |
| Lektion | Was Lernende üben |
|---|---|
| Annahmen können ohne Absicht Schaden verursachen | Identifizierung von Alltagsannahmen und Erkennen des Unterschieds zwischen Absicht und Wirkung. |
| Schweigen stärkt Muster | Verstehen, wie unbehandelte Momente zur Normalität werden und wie sanfte Unterbrechungen die Normen verändern können. |
| Reparieren ohne Beschuldigung | Mit Neugier und Sorgfalt den Schaden ansprechen, ohne Schuldzuweisungen oder Eskalation. |
| Zum Mitnehmen | Schwerpunkt Lernen |
|---|---|
| Zentrum Betroffene Stimmen | Fragen Sie die betroffene Person, wie sie die Situation bewältigen möchte, anstatt an ihrer Stelle zu handeln. |
| Kleine Eingriffe sind wichtig | Kurze, nicht konfrontative Reaktionen, um zu verhindern, dass sich der Schaden vergrößert. |
| Lernen statt Defensivität | Sie laden zum Nachdenken ein, anstatt Scham oder Selbstverteidigung auszulösen. |
| Zentrale Fragen | Warum fühlen sich Annahmen für die einen “klein” und für die anderen "schwer" an? Was macht es schwierig, Annahmen im Moment zu unterbrechen? Was ist der Unterschied zwischen Absicht, Wirkung und Verantwortung? Wie können Gruppen Kulturen schaffen, in denen Annahmen gefahrlos in Frage gestellt werden? |
| Am besten für | Eingliederungs- und Zugehörigkeitsprogramme - Schulungen zur Gewaltprävention und Frühintervention - Bildung und Dialog am Arbeitsplatz - Peer-Mediation |
| Entwickelte Fertigkeiten | Empathie - Inklusive Kommunikation - Frühzeitiges Eingreifen - Reparieren ohne Beschuldigung - Bewusstsein für Gruppennormen |
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