| Abschnitt | Beschreibung |
|---|---|
| Modul-Typ | Lernmodul Digitales Abenteuer |
| Thema | Gruppenkonflikte - Führung - Kommunikation |
| SDG-Ausrichtung | SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen |
| Schwerpunkt | Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten und Wiederherstellung des Vertrauens im Team |
| Zielgruppe | Junge Menschen (ca. 13-25), Jugendarbeiter, Pädagogen |
| Format | Interaktive, szenariobasierte digitale Erfahrung |
| Verwenden Sie | Eigenständiges Modul oder moderierte Gruppensitzung |
| Zweck | Unterstützt die Lernenden dabei, Konflikte im Team mit Ruhe, Fairness und Einfühlungsvermögen zu bewältigen und stärkt die gewaltfreie Kommunikation und die gemeinsame Problemlösung. |
| Kern-Ansatz | Stellt Konflikte als einen natürlichen und handhabbaren Teil des Gruppenlebens dar und konzentriert sich auf Zuhören, emotionales Bewusstsein und gemeinsame Verantwortung statt auf Schuldzuweisung oder Vermeidung. |
| Kontext | Während einer Teambesprechung kommt es zu einem Konflikt zwischen zwei Mitgliedern, Sam und Taylor. Sam fühlt sich überfordert und ungerecht behandelt, während Taylor Sam vorwirft, nicht genug beizutragen. |
| Zentrale Herausforderung | Als Teamleiter muss der Lernende entscheiden, wie er reagieren will, wenn die Spannung steigt - den Konflikt ansprechen, ihn vermeiden oder die Gruppe zu einer Lösung führen. |
| Auswahlmöglichkeiten für Lernende | Ruhig eingreifen - Innehalten und zuhören - Rollen und Erwartungen klären - Den Konflikt vermeiden |
| Lektion | Was Lernende üben |
|---|---|
| Konflikte sind natürlich und überschaubar | Erkennen, dass das Vermeiden von Konflikten diese oft verschlimmert, während ein ruhiges Engagement zu Wachstum und Wiedergutmachung führen kann. |
| Zuhören schafft emotionale Sicherheit | Aktives Zuhören üben, um Abwehrhaltung und emotionale Abschottung zu verringern. |
| Vertrauen setzt Fairness und Klarheit voraus | Klärung der Rollen und der gemeinsamen Verantwortung, um Ressentiments und Verwirrung abzubauen. |
| Regeln allein schaffen keinen Frieden | Wir verstehen, dass Frieden durch Beziehungen, Einfühlungsvermögen und Verständnis geschaffen wird. |
| Emotionen sind Signale, keine Bedrohungen | Lernen, Gefühle zu erkennen und auf gesunde, konstruktive Weise auszudrücken. |
| Zum Mitnehmen | Schwerpunkt Lernen |
|---|---|
| Führung prägt Sicherheit | Die Art und Weise, wie Führungskräfte auf Konflikte reagieren, beeinflusst das Vertrauen und die Kommunikation in der Gruppe. |
| Prozessangelegenheiten | Die Art und Weise, wie ein Konflikt gehandhabt wird, kann Beziehungen stärken oder schädigen, unabhängig vom Ergebnis. |
| Gemeinsame Verantwortung fördert den Frieden | Teams funktionieren am besten, wenn Verantwortlichkeit und Fürsorge ausgewogen sind. |
| Zentrale Fragen | Was hat den Konflikt verschlimmert, und was hat zu seiner Lösung beigetragen? Waren Sie schon einmal an Sams oder Taylors Stelle? Wie hat es sich angefühlt? Warum ist Zuhören bei Meinungsverschiedenheiten so wichtig? Ist Frieden immer ruhig, oder kann Stille auch ein Zeichen von Spannung sein? Wie kann Fairness den Frieden in einer Gruppe fördern? Was ist der Unterschied zwischen Konfliktvermeidung und Konfliktbewältigung? |
| Am besten für | Workshops zur Friedensförderung für Jugendliche - Teambildungssitzungen - Sozial-emotionales Lernen - Führungs- und Kommunikationstraining |
| Entwickelte Fertigkeiten | Konfliktlösung - Aktives Zuhören - Emotionales Bewusstsein - Faire Führung - Kooperative Problemlösung |
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